direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Spannungsgesteuerte KCNQ (Kv7) K+-Kanäle

KCNQ-Kanäle sind für die Physiologie des Menschen von großer Bedeutung, da sie eine wichtige Rolle im Verlauf des Aktionspotenzials elektrisch erregbarer Zellen (z.B. Herzmuskelzellen, Neuronen) spielen, aber auch am epithelialen Transport beteiligt sind. Sie stellen auch wichtige Zielproteine für die Wirkung von Medikamenten gegen Epilepsie oder Herzrhythmusstörungen dar. Im Verlauf unserer Untersuchungen ist es gelungen, die Bindungsstelle für die antiepileptisch wirksame Substanz Retigabin an KCNQ-Kanälen auf molekularer Ebene zu charakterisieren (Schenzer et al. 2006 und Lange et al. 2008). Des Weiteren interessieren wir uns für die Eigenschaften der KCNQ-Kanalproteine, die für die Zusammenlagerung verschiedener KCNQ-Untereinheiten wichtig sind (Schwake et al. 2003, Schwake et al. 2006), sowie für Regionen, die für die Regulation der zellulären Aktivität der Kanäle verantwortlich sind und für die Wechselwirkungen mit regulatorischen Interaktionspartnern. KCNQ-Kanäle tragen einen umfangreichen Carboxy-Terminus, der die Hälfte der Proteinmasse darstellt, und für den hochgradig modularen Charakter der Wechselwirkungseigenschaften und die Komplexität des Regulationsmusters der KCNQ-Kanäle verantwortlich ist.

Spannungsgesteuerte KCNQ (Kv7) K+-Kanäle 
DFG-SFB 740, TP C4

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Piwik für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.